Die Geschichte von AIDA Cruises

Des Geschichte des Unternehmens AIDA Cruises, welches mittlerweile eine eingetragene Marke des britischen Unternehmens Carnival Corporation & plc ist und mit dem weltberühmten „Kussmund“ auf den Schiffen auf allen Meeren der Erde fährt, beginnt direkt in der ehemaligen DDR. Dort waren die Schiffe in den 1960er Jahren als sogenannter volkseigener Betrieb im Feriendienst tätig und operierte unter dem Markennamen Arkona. Die Privatisierung des Unternehmens Arkona erfolgte im Jahr 1993.

Neues Management – neue Schiffe

Im Jahr 1993 fasste das neu formierte Management den Entschluss, dass das Arkona-Kreuzfahrtgeschäft neue Schiffe benötige um seine Marktpräsenz erweitern zu können. Auf Webseiten wie kreuzfahrtlupe.de können Sie sich darüber informieren. Als Vorbild für die neuen Schiffe fungierten die amerikanischen „Fun Ships“, welche im deutschen Sprachgebrauch mit „Spaßschiffen“ übersetzt werden können.

AIDA Cruises

Aus diesem Anlass kam das neue Management auch mit den Carnival Cruise Lines in Kontakt, welches bereits seit längerer Zeit den sogenannten Cluburlaub auf hoher See mit Schiffsreisen anboten. Im Juni 1996 wurde der Markenname AIDA, welcher in der heutigen Zeit eher als AIDAcara bekannt ist, etabliert. Eine aufwändig betriebene Marketingkampagne sorgte für eine europaweite Bekanntheit des Namens AIDA „Clubschiff“ wobei der Name AIDA nicht rein zufällig gewählt wurde.

Anschluss an die Konkurrenz

Der Name AIDA geht darauf zurück, dass die Schiffe der Konkurrenz jeweils im Auftrag von Reedereien unterwegs waren, deren Name ebenfalls mit einem „A“ beginnt. AIDA erschien passend, da eine nubische Prinzessin des alten Ägyptens den gleichen Namen trug und somit eine gute Verbindung zu dem exotischen Flair eines Cluburlaubs hergestellt werden konnte. Dass eine Oper von Verdi ebenfalls AIDA hieß rundete die ganze Angelegenheit aus Sicht der Organisatoren noch ab obgleich die Reederei hier einem historischen Irrtum aufgesessen war. Die Oper von Guiseppe Verdi wird nur zu häufig mit dem Sueskanal und dessen Eröffnung in Verbindung gebracht, was schlichtweg falsch ist.

Der Bezug zu der Schifffahrt, der von der Reederei hergestellt werden wollte, entbehrt jeder geschichtlichen Grundlage. Anfänglich war das Unternehmen AIDA kein wirtschaftlicher Erfolg, da die Vermarktung der neuen Schiffe kostenaufwändiger war als geplant. Das Clubschiff wurde somit im Jahr 1997 an das Unternehmen Norwegian Cruise Line veräußert. Der Kaufvertrag war jedoch mit einem weitergehenden Charter-Vertrag gekoppelt so dass das Unternehmen AIDA weiterhin den Betrieb aufrechterhalten konnte. Im November 1999 wurde Arkona letztlich an das britische Unternehmen P&O übergeben.

Das Markenzeichen in Form des „Kussmundes“ mit den großen Augen wurde im Jahr 1996 von dem Grafiker Feliks Büttner entworfen und wird noch heute auf allen AIDA-Schiffen, die mittlerweile im Eigentum des südeuropäischen AIDA-Tochterunternehmens Costa Crociere stehen, verwendet.

Schiffsreisen ab Hamburg nach Norwegen

Das Wort Hurtigruten kommt aus dem Norwegischen und bedeutet und erinnert nicht ohne Grund an das etwas altmodische deutsche „hurtig“, denn es heißt übersetzt: „Die schnelle Linie“. Als Hurtigruten wurde traditionell die norwegische Postschifflinie bezeichnet, die bereits seit dem Jahre 1893 entlang der norwegischen Küste die dort anliegenden Orte verbindet und zwar über eine Länge von 2700 Kilometern. Heutzutage ist diese Linie als Kreuzfahrtlinie und international als Touristenattraktion bekannt, da sie neben ihrer Funktion als Transportmittel Passagieren eine Kreuzfahrt der besonderen Art anbietet. Man sagt sogar, die Hurtigruten zählte zu den schönsten Seereisen der Welt, wenn es nicht gar die schönste ist. Entsprechend dieser neuen Ausrichtung hat sich natürlich auch die Ausstattung der Schiffe geändert: Sie sind heute ausgesprochen komfortabel auf die Bedürfnisse der Passagiere eingerichtet: Die Kabinen sind relativ geräumig und haben eigene Dusche und WC.

Kreuzfahrten nach Norwegen

All Inklusive und mehr

Restaurant, Cafe, Panoramasalons Whirlpool, Bars und diverse Veranstaltungsräume gehören heute zur Grundausstattung. Die Schiffe, die zwar nicht mehr hauptsächlich aber immer noch als Transportschiffe unterwegs sind, fahren nach einem festen Fahrplan, jeden Tag zur selben Zeit läuft ein Schiff von Bergen aus. Die Hurtigruten-Strecke wird innerhalb von sechs Tagen abgefahren, Kirkenes an der russischen Grenze ist der Wendepunkt, eine komplette Kreuzfahrt dauert entsprechend zwölf Tage.

Ab Hamburg nach Norwegen – das geht

Dabei Mit den Schiffen erreichen Waren und Passagiere auch noch die entlegensten Dörfer und erfüllen so auch eine soziale Funktion. Deshalb bleiben die Schiffe allerorten länger liegen, damit die Dorfbewohner, die sogenannten kaffegjengs, Zeit haben in der Cafeteria gemeinsam einen Kaffee zu trinken. Die Route hat einen Sommer- und einen Winterfahrplan, sie führt nahe an der Küste entlang, so dass die Passagiere ständig eine großartige Aussicht haben und gewaltigen Berge und steilen Felswände der Küste in Abwechslung mit einsamen und idyllischen Häusern, Fjorden und Inseln haben. Dabei überquert man zweimal den Polarkreis. Auf so einer Reise kann man natürlich auch das faszinierende Schauspiel des Polarlichtes hautnah miterleben. Wer so eine Hurtigrute bucht, kann sie mit verschiedenen Landausflügen noch ergänzen. Empfehlenswert ist zum Beispiel von Hammerfest, der nördlichsten Stadt der Welt, aus, einen Ausflug zum Nordkap mitzumachen.